Maranata!

Schon oft bin ich in Situationen gelandet, in denen ich mich fragte "Was mach ich eigentlich hier"?? Und wem geht es nicht so?

Die meiste Zeit unseres Lebens verbringen wir auf der Arbeit - zumindest sollte es so sein.

Damit finanzieren wir hauptsächlich unser Heim und ernähren uns.

Weiterhin hetzen wir Hobbies hinterher, der neusten Mode, Technik und nie scheint es uns genug zu sein.

Man will immer noch mehr - der Rausch vom letzten Erfolgserlebnis oder einer materiellen Errungenschaft hält nicht lange an und schon suchen wir uns ein neues "Projekt".

Es geht sogar noch weiter: sogar die Menschen um uns herum scheinen uns auf Dauer langweilig zu werden. Beziehungen jeglicher Art wechseln ständig - nur wenige sind von Dauer.

Man scheint immer weniger damit umgehen zu können, dass andere eben anders sind. Man liebt Freunde, Familie und Partner nur bis zu einer gewissen Grenze: solange sie den eigenen Vorstellungen entsprechen!

Tun sie es nicht mehr, werden sie uninteressant - ja es gibt sogar böse Streitereien, die nicht nötig wären und die Wege trennen sich früher oder später.

Karriere, Fortschritt und die eigenen Bedürfnisse nehmen immer mehr "überhand" und viele gehen über Leichen. Inzwischen läuft weltweit einiges aus dem Ruder und die ganze Menschheit verschliesst die Augen aus Angst oder Machtlosigkeit.

Wir haben unsere eigenen Erfindungen nicht mehr im Griff (siehe Bohrinsel-Katastrophe im Golf von Mexico, Tschernobyl & Fukushima..).

Wo uns keine Katastrophen ereilen werden Kriege geführt. Entweder aus politischen oder religiösen Gründen.

Wir sind im ersten Moment geschockt und ergriffen, aber im Endeffekt drehen wir uns um, denken "wir können eh nichts tun" und gehen weiter ausgelassen Feiern, schwingen uns von einer Beziehung in die andere, geben uns unseren Gelüsten hin und streben nach Erfolg als wäre alles in bester Ordnung und als würde uns das alles auf Dauer glücklich machen.

Doch was ist wirklich auf Dauer? Was stopft das immer wiederkehrende Loch in unserer Seele und kann uns den Sinn des Lebens nahebringen? Gibt es ein Leben, das aus bedingungsloser Liebe besteht und unsere Ängste nimmt?

Menschen weltweit stellen sich ständig diese Fragen und sie wissen im tiefen Innern, dass so ein Leben möglich ist und sogar noch mehr ist möglich, was über unsere Vorstellungskraft hinaus geht.

Überall spriessen Religionen aus dem Boden. Seit tausenden von Jahren sind Völker bis in das letzte Zipfelchen der Erde auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und gründen Religionen der verschiedensten Arten. Sie bringen die unterschiedlichsten Opfer und quälen sich, um "errettet" zu werden. Teilweise wissen sie allerdings nicht einmal wie dieses Erretten aussieht und ob es überhaupt passieren wird - sie wissen nicht einmal was Errettung ist. Und vor was wird man eigentlich errettet?

Meist sind es Traditionen, in die man hineingeboren wird und man nimmt sie einfach an. Man kennt und befasst sich selten damit. Es wird nicht geprüft woher diese Ideen kommen, ob sie Hand und Fuss haben und ob sie vor allem wahr sind und dem tiefen inneren Bedürfnis, das wir von Geburt an haben, entsprechen.

Ich möchte nicht mit einem "alt bekannten Thema" langweilen oder die Einstellungen von irgendjemandem angreifen. Jeder hat die Gabe zur eigenen Entscheidung.

Wir haben einen freien Willen von Geburt an und auch das wunderbare Geschenk in uns hinein bzw. auf unser Gewissen zu hören, wenn wir es nur zulassen.



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